Bruststraffung

Gewichtsschwankungen und Schwangerschaften können bei einer vormals straffen und vollen Brust Spuren hinterlassen und Frauen in Ihrem Wohlbefinden und Selbstbewusstsein einschränken. Durch Stillen, Gewichts- und Elastizitätsverlust verliert die Brust an Volumen und die Haut an Spannkraft. Eine Bruststraffung (Mastopexie) ist eine operative Möglichkeit, die verlorengegangene Form wiederherzustellen. Sie kann mit einer Brustvergrößerung kombiniert werden, um einen möglichen zusätzlichen Volumenverlust auszugleichen.

Die Behandlung

Eine Bruststraffung wird je nach Aufwand in Dämmerschlaf- oder Vollnarkose durchgeführt. Bei leichter Ausprägung kann ein zirkulärer Schnitt um den Brustwarzenhof ausreichen, den gewünschten Straffungseffekt zu erzielen. Bei größerem Weichteilüberschuss kann die Schnittführung auch vertikal bis zur Brustumschlagsfalte erweitert werden, um Brustgewebe und Haut zu entfernen und die Brust zu modellieren. In Ausnahmefällen wird ein sogenannter inverser T-Schnitt eingesetzt, welcher die oben beschriebene Schnittführung in die Unterbrustfalte erweitert. Gegebenenfalls wird über diese Schnitte auch das Silikonimplantat eingeführt, sofern eine gleichzeitige Brustvergrößerung vereinbart wurde.

Nach der Behandlung

In den ersten 6 Wochen sollte Tag und Nacht ein stützender BH getragen werden, danach für weitere 6 Wochen nachts und bei sportlichen Betätigungen. Leichte Tätigkeiten sind nach 7-10 Tagen erlaubt, in den ersten 4 Wochen sollte Sportkarenz eingehalten werden.

Bis Sie das endgültige Ergebnis Ihrer Bruststraffung sehen können, dauert es seine Zeit. Denn in jedem Körperbereich finden nach einer Operation Heilungsprozesse statt, die bis zu einem Jahr andauern können. Die Brust kann kurz nach der Operation noch stark geschwollen sein, die Schwellung zieht sich jedoch von selber nach wenigen Wochen zurück. Bis die Brust jedoch ihre neue Form gefunden hat, können noch mehrere Monate bis zu einem Jahr vergehen. Gleiches gilt auch für die Operationsnarben, die in den ersten Monaten rötlich erscheinen, aber mit der Zeit verblassen. Eine gute Narbenpflege und das Meiden direkter Sonneneinstrahlung für mindestens 6 Monate sind hierfür jedoch Grundvoraussetzungen. Ein Ziehen und Stechen in der Brust ist nach einer Brustvergrößerung normal, da sich Nerven und Brustgewebe regenerieren. Daher sollten Sie nicht beunruhigt sein, falls solche Schmerzen zeitweise auftreten.

Im Überblick

Vor der Operation:

Ausführliches Beratungsgespräch und Fotodokumentation

Narkosevorgespräch mit dem Anästhesisten

Notwendige Voruntersuchungen: Blutbild, Gerinnungstest (Hausarzt)
Verfahren: Ambulante Operation bei MFORM | Plastisch Ästhetische Privatpraxis München
OP-Dauer: 1-3 Stunden
Betäubung: Dämmerschlaf- oder Vollnarkose
Nachbehandlung: Wundkontrolle und Fädenentfernung nach 10-14 Tagen
Gesellschaftsfähig: nach 7-10 Tagen
Zu beachten:

Kompressions-BH für 6 Wochen Tag und Nacht

Sportkarenz für mindestens 4 Wochen

kein Oberkörpertraining für 6 Wochen

eigenverantwortliche Narbenmassage und –pflege

Vermeiden von Sonnenexposition der Narben für 6-12 Monate

Kosten: ab EUR 3.500,00 zzgl. MwSt. zzgl. Anästhesie 350,00 EUR/Std.